Gemeinschaft Kiefersfelden

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medizinische Ausrüstung

Neben einem hohen Qualitätsstandard der Ausbildung unserer Helfer setzen wir auch auf gutes und funktionales Notfall-Equipment. Auf unseren Fahrzeugen sind Notfallrucksäcke die nach hohen Standards (DIN 13232) ausgestattet sind. Die Normausstattung wurde von uns durch ein Pulsoxymeter, Sauerstoff und einem Automatischen Externen Defibrillator (AED) ergänzt.

Zusammengefasst werden in Kiefersfelden

  • EKG-Geräte
  • Vakuummatratzen
  • Schaufeltragen
  • Notfall- und Notarztrucksäcke
  • Pulsoxymeter
  • Spineboards
  • Kindernotfallsets
  • Möglichkeiten zur Intubation und künstlichen Beatmung
  • Fahrtragen

und vieles mehr eingesetzt.

Absaugung

Automatische Absaugpumpe

Die Absaugpumpe ist bei uns zum einen nötig, um bei bewusstlosen Patienten den Mundraum abzusaugen und so die Atemwege zu sichern, aber auch um bei Verwendung der Vakuummatratze die Luft aus dieser abzusaugen.

Automatischer Externer Defibrillator

Medtronic LifePak 500

Der Automatische Externe Defibrillator (AED) dient bei Personen mit dem sog. Kammerflimmern zur Wiederherstellung stabiler Kreislaufverhältnisse. Jährlich sterben bis zu 200.000 Menschen in Deutschland am plötzlichen Herztod. In 85% aller Fälle liegt hier ein Kammerflimmern vor. Dieses Kammerflimmern kann während der Herz-Lungen-Wiederbelebung mit dem Defibrillator durchbrochen werden. Der AED analysiert vor der Defibrillation den Herzrhythmus und gibt bei Vorhandensein eines defibrillierbaren EKG-Bildes den lebensrettenden Schock frei.

In Kiefersfelden werden zwei Automatische Externe Defibrillatoren mit Kinderelektroden vom Typ Medtronic LifePak 500 eingesetzt. Diese sind jeweils auf dem Helfer vor Ort und den Krankenwagen verlastet. Darüberhinaus stehen noch weitere manuelle Defibrillatoren, vor allem für den Behandlungsplatz, zur Verfügung.

EKG-Geräte

GE Eagle 1002 Patientenmonitor

Zur intensivmedizinischen Überwachung stehen uns mehrere EKG-Geräte zur Verfügung. Mit ihnen lässt sich die Aktivität des Herzens überwachen. Das EKG zeigt die Reizbildung und -leitung am Herzen.

Immobilisation

Halskrause oder Cervicalstütze.

Die Halskrause ist eines der wichtigsten Mittel bei Verkehrsunfällen, Stürzen sowie anderen traumatischen Verletzungsmustern, bei denen von einer Schädigung der Halswirbelsäule ausgegangen werden kann. Die Halskrause hält die Halswirbelsäule auf Zug und sitzt so fest, dass ein drehen des Kopfes nicht möglich ist. Durch diese Maßnahmen kann sichergestellt werden, dass eine weitere Verletzung in diesem Bereich der Wirbelsäule so gering wie möglich gehalten werden kann.

Pulsoxymeter

Pulsoxymeter

Das Pulsoxymeter bietet eine Überwachung von Pulsfrequenz und Sauerstoffgehalt des Blutes in einem Gerät. Durch einen Sensor, der an einen Finger geclipt wird, werden die Messwerte aufgenommen. Mithilfe dieses Gerätes lässt sich die Sauerstoffunterversorgung des Körpers leicht überwachen.

Schienung

SAM Splint

Der sogenannte SAM Splint dient zur Schienung und Stabilisierung von Brüchen an den Extremitäten. Die Schienen können sehr gut in der Form an das jeweilige Körperteil angepasst werden. So kann man eine stabile Lagerung des Bruchs gewährleisten.

Spineboard

Spineboard

Das Spineboard ist ein modernes Rettungsbrett, mit dem man den Patienten auch in unwegsamem Gelände oder auf einer engen Treppe sicher transportieren kann. Ein weiterer Einsatzbereich des Spineboards ist das Wasser, da es auch mit Patienten bis zu 160kg noch schwimmfähig ist.

Der Patient kann auf dem Spineboard achsgerecht gelagert werden, was den Vorteil hat, dass Verletzungen an der Wirbelsäule nicht belastet werden und man den Zustand durch eventuelles Umlagern nicht verschlechtert. Der Patient wird mithilfe eines Gurtsystems (der sogenannten Spinne) am Brett befestigt. Ein weiterer Vorteil ist, dass man den Patienten auch kurzzeitig „aufstellen“ kann.

Larynx-Intubation

Larynxtuben

Der Larynxtubus ist ein Hilfsmittel um die Atemwege einer bewusstlosen Person zu sichern.

Ein Vorteil des Larynxtubus ist, dass der Patient, im Gegensatz zur endotrachealen Intubation, leichter beatmet werden kann. Hiermit kann bereits bevor der Notarzt am Einsatzort eintrifft eine qualitativ sichere Beatmung durchgeführt werden.

 
ausstattung/medizinische_ausruestung.txt · Zuletzt geändert: 27.11.2010 14:36 von MaierSigi